Zum Inhalt springen

Das schmuffligste Blog der Welt

Sinn und Unsinn der passiert

Archiv

Archiv für August 2010

So, heute und gestern hatte ich leider nicht viel Zeit, daher konnte ich nur ein paar Kleinigkeiten erledigen. Aus den alten Bodenblechen (näheres in den ersten Beiträgen zu diesem Thema) habe ich nun eine Bodenplatte für den Ofen geschnitten (es lebe der Winkelschleifer) sowie zwei Schutzbleche für die Holzwand, gegen die Hitze der Ofenrohre. Die Bleche sind zwar nicht makellos, aber für meine Zwecke ausreichend. Nachdem die guten Stücke entrostet und ordentlich durchgebürstet waren, habe ich sie mit spezial Ofenrohrspray behandelt. Das Zeug ist matt schwarz und bis 650°C hitzebeständig. Das sollte also ausreichen 😉

Die Schutzbleche für die Wand werden mit 2cm Hartholzklötzchen als Abstandshalter befestigt. So kann wirklich nichts schief gehen.

Anschließend konnte ich noch flugs ein paar Sockelleisten befestigen und den ganzen Bauwagen von innen mit Wachslasur bepinseln. Puh!

Die Schutzbleche für die Wand.

Wie im letzten Artikel erwähnt: Der Innenausbau nervt gewaltig. Nichts desto trotz habe ich die letzten Tage ordentlich ran geklotzt und was soll ich sagen: Bis auf die Tür und den kleine Streifen über der Tür ist der Innenausbau fertig! Und ich musste wirklich jedes einzelne Brett abmessen und zusägen. Stöhn! Aber es hat sich gelohnt. Sieht schön aus, und mit den Abschlussleisten an Fußboden und Decke wird es perfekt.

Nachdem innen soweit das Gröbste erledigt war, musste ich mir Gedanken über Ort und Art des Ofens machen. Da ich noch einen alten Werkstattofen rumstehen hatte, war zumindest das Gerät an sich schon gefunden. Eigentlich sollte er am Eingang links plaziert werden. Das habe ich jedoch gestrichen und ihn rechts hinter die Tür bugsiert, denn er steht aufgrund des Ofenrohranschlusses etwas in den Innenraum hinein, und somit wäre der Eingang doch relativ schmal geworden. Etwas Gehirnschmalz kostete mich auf die Technik des Ofenrohr-durch-die-Wand bringens. Unklug erschien es mir, das 120er Rohr einfach durch die Wand zu führen. Das Rohr kann mitunter – je nach Heizart – extrem heiss werden. Da wäre mir unter Garantie die Wand, die Dämmung und der ganze Wagen abgefackelt 🙂

Also gehe ich auf Nummer sicher und mache es ganz anders:
200mm Schamottrohr (damit werden Kamine gemauert) besorgt, davon 150mm abgesägt. Dann in die Wand ein 200mm Loch gesägt, dort kommt das Schamottrohr hinein. Durch dieses Rohr wird dann ein 25cm Stück des 120er Ofenrohrs geführt und der Zwischenraum mit feuerfester Steinwolle gedämmt. Sollte eine 1a Wanddurchführung ergeben 🙂 Über das 25cm Rohr kommen dann noch je eine Rosette die bis über den Schamottstein reicht. Das gibt einen sauberen Abschluss.

Ich verwende übrigens nur feueraluminierte (FAL) Ofenrohre. Sieht einfach besser aus als so ein verrostetes schwarzes Rohr.

Verkleidung innnen, nach ca 1 Woche.

Das Verkleiden außen ist natürlich im insbesondere an den krummen Ecken und Kannten mehr als unerfreulich gewesen… Im Gegensatz dazu war die Tür nochmal einen Tick schwerer zu verkleiden, es soll ja auch halbwegs nach etwas aussehen. Wie bereits erwähnt wurde die Seite rechts von der Tür um 45° angesägt. Also muss die Verkleidung der Tür an der rechten Seite auch um 45° angesägt werden, dann kann man sie genau 90° weit öffnen. Gesagt getan. Also wie schon an den Seitenwänden musste nun auch die Tür mit Latten verkleidet und entsprechend gedämmt werden.
Danach wurde in die Dämmung noch das Loch für den Türgriff gebohrt (20mm Bohrer). Verschlossen wird die Tür später über einen Riegel mit Vorhängeschloss, es muss also kein weiteres Loch gebohrt werden. Mehr Licht im Wagen kann auch nie schaden, also flugs noch ein Bullauge mit dickem Spezialglas erworben und die Tür an der entsprechenden Stelle ausgesägt. Latten dran, festschrauben, streichen, Bullauge einschrauben, fertig!

Zwischenzeitlich waren auch die (passgenau!) bestellten Fenster geliefert worden. Und was soll ich sagen, sie passen auf den mm genau in die Öffnungen! Also rein damit, festgeschraubt, Ritzen mit Fenster-Acrylat abgedichtet und rausgeschaut 🙂

Außerdem habe ich aus zwei Auffahrrampen (war mal eine 2 Zoll Baudiele *g*) und 2 Schlaungsbrettern (1 Zoll) noch eine schöne Treppe gezimmert. Die wird noch gestrichen und an den original Aufhängungen befestigt.

Bis auf Kleinigkeiten (Fensterbänke, Vogelschutzband, etc pp) ist der Wagen außen rum jetzt fertig. Nun gehts an die Dämmung und das Verkleiden im Innenbereich. Das ist noch mal unerfreulicher als außen, denn hier muss jedes Brett einzeln vermessen und zugesägt werden :/

Tür mit Latten versehen.

Nachdem der Bauwagen nun (bis auf die Tür) komplett gedämmt war, konnte mit der Verkleidung der Außenwände begonnen werden. Hierfür habe ich 19mm Echtholzdielen verwendet, die ich im örtlichen Hornbach erworben habe. Da gab es grade ein gutes Angebot 😉 Auch hier wieder nur Fleißarbeit, die durch das Aussägen der Aussparungen für die Dachträger unterbrochen war.

Ich habe die Verkleidung in ihrer gelieferten Länge belassen und erst im Anschluss den Überstand abgesägt. Dies auch recht großzügig, sodass das Fahrgestell gut abgedeckt ist.
Verschraubt habe ich die Dielen mit Spenglerschrauben samt 15mm Neopren Dichtscheibe. Flugs waren auch hier alle drei Seiten verkleidet und der Holzschutz (Marke Hornbach PLUS, Farbe: Nußbaum) wurde aufgetragen.

(Ja, die Dielen sind nicht hinterlüftet, wird sich zeigen ob das schadet. )

Los gehts mit dem Verkleiden.

Weiter geht’s!

Nun musste noch die Tür mit OSB Platten verkleidet werden. Dies war schwieriger als erwartet, musste das gute Stück ja letzten Endes noch auf und zu gehen 😉 Aber auch diese Aufgabe wurde gemeistert.Der Bauwagen war nun also mit OSB Platten geschlossen, Regen konnte dem Fußboden also nichts mehr anhaben.  Im nächsten Schritt wurden die Fensteröffnungen ausgesägt und mit Latten verkleidet.Die Lücke zwischen Dachhaut und Profilholz habe ich mit herkömmlichem Bauschaum ausgeschäumt. Dieser wird später zurechtgeschnitten, in Außenfarbe (Nußbaum) gestrichen und mit einem speziellen Vogel- und Insektenschutzband versehen.

Doch zunächst ging es an die Dämmung der Außenwände. Zuerst musste die Lattung aufgebraucht werden. In die entstandenen Zwischenräume wurde dann das zurechtgesägte Styrodur geklemmt. Das war nur an dem vorderen und hinteren Dachbogen etwas schwieriger. Ansonsten Fleißarbeit. Die Tür wird zuletzt gedämmt, aufgrund des Öffnungswinkels (mind. 90°) gestaltet sich das etwas schwieriger als gedacht.
Rechts von der Tür müssen Lattung und Dämmung daher um 45° angesägt werden.

OSB Verkleidung komplett