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Das schmuffligste Blog der Welt

Sinn und Unsinn der passiert

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Kategorie: Garten

…ist eine schöne Sache. Also für den Traktor. Als Anhänger Ergänzung. Mal für Kleinzeug wie Kettensäge, Schlepperkette usw. Zum Glück hatte ich in meinem Fundus noch irgendeine Art Gerät für die 3-Punkt am Heck. Was es ursprünglich mal war, .lies sich leider nicht mehr herauszufinden…aber mit den zahlreichen Haken, Ösen, Ketten und Gestängen sicher eine Art bäuerliches Foltergerät. Also flugs einige Streben und Haken abgeflext, neu dran geschweisst und schon hat man eine 3-Punkt Halterung und Basis für eine schöne Transportkiste.

Aus Holzresten vom Bauwagen habe ich mir dann noch eine schöne, stabile Kiste gezimmert. Mit 4 Schrauben dann auf dem Stahlrahmen aufgeschraubt und losgetuckert. Und wieder zurück getuckert, weil das ganze dann doch etwas instabil war 😀 So habe ich dann noch einige Winkel angeschweisst um die Kiste dann noch an dem vertikalen Träger verschrauben und somit stabilisieren zu können. Zusätzlich wurden noch zwei Löcher in die waagerechte Halterung gebohrt (Puh!) und die Kiste mit zwei weiteren Schrauben am Rahmen befestigt.

Und das war dann das Endergebnis 🙂

Einzelteile der Kiste...

Winter…

Dez 20

Nun ist es doch noch mal Winter geworden bei uns. Ein seltener Anblick und sehr schön.

Viel Schnee...

Leider ist das Wetter in den letzten Tagen nicht so prächtig, sodass mir auch etwas die Lust fehlt weiterzumachen. Temporäre Unlust sozusagen. Daher bin ich momentan auch nur mit Kleinigkeiten beschäftigt. So sind endlich die bestellten Alu-Fensterbänke (2mm zu breit, dank Seitenabschluss. Die Stichsäge hat das Problem gelöst 😀 ) und der Klapptisch eingetrudelt. Letzterer ist bedauerlicher Weise katastrophal verarbeitet, mal gespannt wie lange der hält. Den hätte ich vermutlich selbst auch nicht schlechter zusammenbasteln können…

Wenigstens konnte man das kühle Wetter nutzen und den Ofen mal tüchtig anheizen! Guter Zug und macht überaus warm 😉

Fensterbank.

Und wieder sind 14 Tage ins Land gezogen, hie und da hatte ich nur sehr wenig Zeit für den Bauwagen, doch ich bin dennoch gut voran gekommen.
So ist inzwischen die Treppe gestrichen und montiert (waghalsige Eigenkonstruktion),  die Tür von innen gedämmt und mit Verkleidung versehen,  das Türschloss eingebaut, dazu eine Seite der Drückgarnitur verlängert (meine beste Schweißnaht EVER!), Leisten an der Decke montiert und sogar den Rundungen angepasst, das Vogelschutzband außen eingepasst, die Fensterbänke innen angefertig und montiert, und sogar schon Teile der Inneneinrichtung besorgt (dank IKEA einmal das Regal „Albert“ und einmal das Schlafsofa „Solsta“) und aufgebaut. Zu guter letzt noch eine Anschlussdoße für einen Generator (mit eigener Sicherung 😉 ) gesetzt und über einen innenliegenden Hauptschalter die gesamte Elektrik (2 Spots innen und 1 Flutlichtstrahler außen) installiert. Puh!

Aufgrund der Konstruktion mit den bogenförmigen U-Trägern des Daches, musste ich nicht einmal Löcher für die Kabel bohren. Ich habe lediglich den Bauschaum in den U-Trägern etwas durchstoßen und konnte die Kabel dicht-schließend hindurch schieben. So haben auch Konstruktionsmängel ihren Vorteil 😀

Abschließend wurde dann noch ein Sicherheitsriegel installiert. Irgendwann soll dann auch noch eine Alarmanlage auf Solar-Basis eingebaut werden, aber das ist Zukunftsmusik 😉

Fertige Treppe.

So, heute und gestern hatte ich leider nicht viel Zeit, daher konnte ich nur ein paar Kleinigkeiten erledigen. Aus den alten Bodenblechen (näheres in den ersten Beiträgen zu diesem Thema) habe ich nun eine Bodenplatte für den Ofen geschnitten (es lebe der Winkelschleifer) sowie zwei Schutzbleche für die Holzwand, gegen die Hitze der Ofenrohre. Die Bleche sind zwar nicht makellos, aber für meine Zwecke ausreichend. Nachdem die guten Stücke entrostet und ordentlich durchgebürstet waren, habe ich sie mit spezial Ofenrohrspray behandelt. Das Zeug ist matt schwarz und bis 650°C hitzebeständig. Das sollte also ausreichen 😉

Die Schutzbleche für die Wand werden mit 2cm Hartholzklötzchen als Abstandshalter befestigt. So kann wirklich nichts schief gehen.

Anschließend konnte ich noch flugs ein paar Sockelleisten befestigen und den ganzen Bauwagen von innen mit Wachslasur bepinseln. Puh!

Die Schutzbleche für die Wand.

Wie im letzten Artikel erwähnt: Der Innenausbau nervt gewaltig. Nichts desto trotz habe ich die letzten Tage ordentlich ran geklotzt und was soll ich sagen: Bis auf die Tür und den kleine Streifen über der Tür ist der Innenausbau fertig! Und ich musste wirklich jedes einzelne Brett abmessen und zusägen. Stöhn! Aber es hat sich gelohnt. Sieht schön aus, und mit den Abschlussleisten an Fußboden und Decke wird es perfekt.

Nachdem innen soweit das Gröbste erledigt war, musste ich mir Gedanken über Ort und Art des Ofens machen. Da ich noch einen alten Werkstattofen rumstehen hatte, war zumindest das Gerät an sich schon gefunden. Eigentlich sollte er am Eingang links plaziert werden. Das habe ich jedoch gestrichen und ihn rechts hinter die Tür bugsiert, denn er steht aufgrund des Ofenrohranschlusses etwas in den Innenraum hinein, und somit wäre der Eingang doch relativ schmal geworden. Etwas Gehirnschmalz kostete mich auf die Technik des Ofenrohr-durch-die-Wand bringens. Unklug erschien es mir, das 120er Rohr einfach durch die Wand zu führen. Das Rohr kann mitunter – je nach Heizart – extrem heiss werden. Da wäre mir unter Garantie die Wand, die Dämmung und der ganze Wagen abgefackelt 🙂

Also gehe ich auf Nummer sicher und mache es ganz anders:
200mm Schamottrohr (damit werden Kamine gemauert) besorgt, davon 150mm abgesägt. Dann in die Wand ein 200mm Loch gesägt, dort kommt das Schamottrohr hinein. Durch dieses Rohr wird dann ein 25cm Stück des 120er Ofenrohrs geführt und der Zwischenraum mit feuerfester Steinwolle gedämmt. Sollte eine 1a Wanddurchführung ergeben 🙂 Über das 25cm Rohr kommen dann noch je eine Rosette die bis über den Schamottstein reicht. Das gibt einen sauberen Abschluss.

Ich verwende übrigens nur feueraluminierte (FAL) Ofenrohre. Sieht einfach besser aus als so ein verrostetes schwarzes Rohr.

Verkleidung innnen, nach ca 1 Woche.

Das Verkleiden außen ist natürlich im insbesondere an den krummen Ecken und Kannten mehr als unerfreulich gewesen… Im Gegensatz dazu war die Tür nochmal einen Tick schwerer zu verkleiden, es soll ja auch halbwegs nach etwas aussehen. Wie bereits erwähnt wurde die Seite rechts von der Tür um 45° angesägt. Also muss die Verkleidung der Tür an der rechten Seite auch um 45° angesägt werden, dann kann man sie genau 90° weit öffnen. Gesagt getan. Also wie schon an den Seitenwänden musste nun auch die Tür mit Latten verkleidet und entsprechend gedämmt werden.
Danach wurde in die Dämmung noch das Loch für den Türgriff gebohrt (20mm Bohrer). Verschlossen wird die Tür später über einen Riegel mit Vorhängeschloss, es muss also kein weiteres Loch gebohrt werden. Mehr Licht im Wagen kann auch nie schaden, also flugs noch ein Bullauge mit dickem Spezialglas erworben und die Tür an der entsprechenden Stelle ausgesägt. Latten dran, festschrauben, streichen, Bullauge einschrauben, fertig!

Zwischenzeitlich waren auch die (passgenau!) bestellten Fenster geliefert worden. Und was soll ich sagen, sie passen auf den mm genau in die Öffnungen! Also rein damit, festgeschraubt, Ritzen mit Fenster-Acrylat abgedichtet und rausgeschaut 🙂

Außerdem habe ich aus zwei Auffahrrampen (war mal eine 2 Zoll Baudiele *g*) und 2 Schlaungsbrettern (1 Zoll) noch eine schöne Treppe gezimmert. Die wird noch gestrichen und an den original Aufhängungen befestigt.

Bis auf Kleinigkeiten (Fensterbänke, Vogelschutzband, etc pp) ist der Wagen außen rum jetzt fertig. Nun gehts an die Dämmung und das Verkleiden im Innenbereich. Das ist noch mal unerfreulicher als außen, denn hier muss jedes Brett einzeln vermessen und zugesägt werden :/

Tür mit Latten versehen.

Nachdem der Bauwagen nun (bis auf die Tür) komplett gedämmt war, konnte mit der Verkleidung der Außenwände begonnen werden. Hierfür habe ich 19mm Echtholzdielen verwendet, die ich im örtlichen Hornbach erworben habe. Da gab es grade ein gutes Angebot 😉 Auch hier wieder nur Fleißarbeit, die durch das Aussägen der Aussparungen für die Dachträger unterbrochen war.

Ich habe die Verkleidung in ihrer gelieferten Länge belassen und erst im Anschluss den Überstand abgesägt. Dies auch recht großzügig, sodass das Fahrgestell gut abgedeckt ist.
Verschraubt habe ich die Dielen mit Spenglerschrauben samt 15mm Neopren Dichtscheibe. Flugs waren auch hier alle drei Seiten verkleidet und der Holzschutz (Marke Hornbach PLUS, Farbe: Nußbaum) wurde aufgetragen.

(Ja, die Dielen sind nicht hinterlüftet, wird sich zeigen ob das schadet. )

Los gehts mit dem Verkleiden.

Weiter geht’s!

Nun musste noch die Tür mit OSB Platten verkleidet werden. Dies war schwieriger als erwartet, musste das gute Stück ja letzten Endes noch auf und zu gehen 😉 Aber auch diese Aufgabe wurde gemeistert.Der Bauwagen war nun also mit OSB Platten geschlossen, Regen konnte dem Fußboden also nichts mehr anhaben.  Im nächsten Schritt wurden die Fensteröffnungen ausgesägt und mit Latten verkleidet.Die Lücke zwischen Dachhaut und Profilholz habe ich mit herkömmlichem Bauschaum ausgeschäumt. Dieser wird später zurechtgeschnitten, in Außenfarbe (Nußbaum) gestrichen und mit einem speziellen Vogel- und Insektenschutzband versehen.

Doch zunächst ging es an die Dämmung der Außenwände. Zuerst musste die Lattung aufgebraucht werden. In die entstandenen Zwischenräume wurde dann das zurechtgesägte Styrodur geklemmt. Das war nur an dem vorderen und hinteren Dachbogen etwas schwieriger. Ansonsten Fleißarbeit. Die Tür wird zuletzt gedämmt, aufgrund des Öffnungswinkels (mind. 90°) gestaltet sich das etwas schwieriger als gedacht.
Rechts von der Tür müssen Lattung und Dämmung daher um 45° angesägt werden.

OSB Verkleidung komplett

Als nächsten Schritt wollte ich das Dach montieren. Allerdings schien mir auch hier die alte Lösung nur wenig alltagstauglich zu sein. Keine Dämmung und nur mit Dachpappe belegt. Nein Danke!
Ich wollte das Dach auch mit 60mm Styrodur dämmen, also war guter Rat teuer. Doch letztlich ist mir auch hier etwas eingefallen:

Flugs wurden 19mm Profilholz von außen auf die Stahlbögen des Daches gelegt und von innen verschraubt. Auf diese dann eine 60mm x 40mm Lattung aufgebracht (die Latten also 60mm hoch), und die entstehenden Zwischenräume mit 60mm Styrodur gefüllt. Wirklich Stolz bin ich auf die Idee, wie ich letztlich die Dachhaut realisiert habe. Beim örtlichen Eisenwarenhändler habe ich 4 Stück Alubleche 1mm dick und 2.5m lang sowie 1.25m breit bestellt. Mit einer improvisierten Spenglerzange (eine Gripzange mit angeschweißtem Flachstahl) habe ich die Bleche dann passend gefalzt, auf das dach verbracht und dort dann die Falze passend eingehakt, die Bleche mit Spenglerschrauben samt Dichtscheibe verschraubt und anschließend die Falze mit einem Hammer geschlossen. Um das ganze dann wirklich 120%ig dicht zu machen, habe ich die Falze sowie die Schrauben nochmals mit Bitumenmasse abgedichtet. Sieht toll aus 🙂

Aufbau des Daches