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Das schmuffligste Blog der Welt

Sinn und Unsinn der passiert

Nachdem jetzt alle Domains mit den Zertifikaten von „Let’s Encrypt“ auf SSL laufen, habe ich auch mal das Blog auf HTTPS umgestellt.
Bei älteren Beiträgen kann u.U. noch angezeigt werden, dass einzelne Medien noch über HTTP geladen werden.
Da bin ich jetzt aber zu faul, das alles händisch zu ändern 🙂

Idee

Ich wollte eine alte Türklingel („Ding-Dong“) mit einer Freisprechanlage ausstatten. Dazu sollten jedoch keine Kabel gelegt werden und es sollte auch kein Hörer/Sprecher gesetzt werden müssen. Bleibt eigentlich nur noch eine Lösung mittels Funkübertragung.
Was bietet sich da an?

-GSM Freisprechstelle -> Machbar, kostet Gebühren für Karte und/oder Gespräche.
-WLAN/VoIP Freisprechstelle -> Ebenso machbar, erfordert aber einen VoIP Dienst der wieder mit Kosten verbunden ist. Alternativ ein eigener (z.B. Asterisk) VoIP Server -> Adminaufwand/Stromkosten
-DECT Freisprecheinrichtung -> Auch machbar, erfordert eine DECT Basisstation

Nachteil bei allen vorgenannten Lösungen ist, dass man entweder die bestehende Klingelanlage abmontiert und durch die neue Lösung ersetzt oder quasi eine zusätzliche Anlage parallel montiert.
Alle o.g. Geräte kosten so 500-1000 EUR. Grandios. Leider gibt es diese TFEen nicht als günstige Einzelmodule, wenn ich richtig gesehen habe. Das gefällt mir alles nicht. Am liebsten wäre es mir, wenn man eine reine DECT TFE nachrüsten könnte. Also irgendwo in die Garage bzw. unter Putz die Elektronik, nach außen nur Mikro und Lautsprecher sichtbar und das ganze Teil verbindet sich mittels DECT mit einer vorhandenen Basis. Wenn jemand klingelt, dann ruft man die TFE an und kann sich unterhalten. Nicht mehr, nicht weniger.
Problem: So etwas gibt es offenbar nicht.

Problemlösung

Wie löst man nun das Problem? Bleibt eigentlich nur Selbstbau.

Brainstorming -> Bau mittels Umbau eines DECT Mobilteils…
1. Mobilteil muss eine Freisprecheinrichtung mitbringen, dazu ist eine gute Rückkopplungssperre nötig (Jeder kennt das „fieeeeeeeep“, wenn Mikrofon und Lautsprecher zu nah beieinander sind)
2. Mobilteil muss ankommende Anrufe automatisch annehmen
3. Mobilteil darf nicht klingeln wenn Anrufe von extern auf andere Mobilteile ankommen
4. Lautsprecher muss laut genug sein, damit man etwas hört, Mikro muss gut genug aufnehmen, damit der Sprecher verstanden wird

Punkt 1 ist relativ einfach zu lösen. Das AVM Speedphone 300 verfügt über eine Freisprecheinrichtung und zugleich soll es über eine sehr gute Rückkopplungssperre (DSP!) verfügen. Außerdem ist das Telefon gebraucht schon inkl. Versandkosten für 10 EUR zu bekommen.
Laut Handbuch scheint es zwar für Speedport Router bzw. AVM Fritzboxen optimiert zu sein, ich konnte es jedoch ohne Probleme mit einer Gigaset Basisstation verbinden und alle benötigten Funktionen testen. Interne Gespräche, Freisprechen, alles OK.

Punkt 3 konnte an der Gigaset Basisstation gelöst werden. Dort dem entsprechenden Mobilteil die öffentlichen MSNs entziehen und fertig.

Punkt 2 kann nicht so einfach gelöst werden. Leider bietet das Telefon dies nicht als Einstellung in den Optionen an. Es gibt zwar den Menüpunkt „Direktannahme“, dieser bedeutet jedoch nur, dass ein Anruf sofort angenommen wird, wenn das Telefon aus der Ladeschale genommen wird.
Schauen wir uns an, was passiert, wenn man das Telefon anruft:
-Das Display erhellt sich
-Die Tastaturbeleuchtung schaltet sich ein
-Hinter der Lautsprechertaste beginnt eine grüne LED zu blinken
-Aus dem Freiprechlautsprecher ertönt der Klingelton

Das bietet einige Ansätze, wie man die automatische Annahme umsetzen kann. Am liebsten wäre es mir gewesen, das über die grüne LED zu machen. Leider scheint die bei meinem Telefon auch ohne Anruf sporadisch zu blinken. Die Anleitung schweigt sich dazu aus. Könnten entgangene Anrufe sein oder Batteriestand. Das fällt als Option also weg.
Bliebe noch die Tastaturbeleuchtung. Da niemand mit dem Telefon hantiert und die Beleuchtung so einschaltet, kann sich diese eigentlich nur noch dann einschalten, wenn ein Anruf ankommt oder man das Telefon aus der Ladeschale nimmt. Da die Schale/Ladefunktion in der fertigen Lösung durch eine 4V Versorgung über den Batterieanschluss gelöst werden soll, dürfte die Tastaturbeleuchtung eigentlich nur noch angehen, wenn ein Anruf reinkommt. Dem ist aber leider nicht so. Denn die Beleuchtung der Tastatur wird auch kurz aktiviert, wenn ein Gespräch beendet wird! Demzufolge würde die TFE sofort nach dem Auflegen erneut auf Freisprechen schalten usw.
Ich habe das nun so gelöst, dass das Telefon automatisch auf Freisprechen schalten wenn:
– die Tastaturbeleuchtung aktiviert wird
(logisches) UND
– die kleine grüne LED aktiviert wird

Punkt 4 ist durch Verstärker zu lösen.

Bau/Umsetzung

Automatische Rufannahme

Die Anoden der Tastatur-LEDs (im Detailbild Lötpunkt 2) werden auf HIGH (3V3) geschaltet zum leuchten, die kleine grüne LED links wird am unteren Pin auf (im Detailbild Lötpunkt 1) LOW gezogen und leuchtet dann. Vorher liegt an beiden Pins 3V3 an und nichts leuchtet.
Verknüpft habe ich diese über eine Inverterschaltung (NOT-Gatter) mit einem BC547 Transitor auf ein logisches AND-Gatter IC 74HC08. Ist also die Tastatur-LED HIGH UND die grüne LED LOW, liegt an den Eingängen des Gatters 2x HIGH an und der Ausgang wird auf HIGH geschaltet.

Das HIGH am Ausgang steuert dann über einen 100Ohm Vorwiderstand einen 4N33 Optokoppler an, der an seinem Ausgang (im Detailbild die Lötpunkte 3+4, die Folie über der Taste einfach vorsichtig wegschneiden) direkt die Taste für Freisprechen „drückt“.
Ergebnis: Das Telefon nimmt jeden Anruf sofort mit Freisprechen an.

Damit sich das Kabelwirrwar in Grenzen hält, habe ich mir für diese Adaptierung eine kleine Platine geäzt. Der Schaltplan ist im Bild zu sehen, die Anschlusklemmen sind Wago 2-er Terminals für Printmontage.
Input-1 ist für die Tastaturbeleuchtung an Lötpunkt 2
Input-2 ist für die grüne LED an Lötpunkt 1
Taste1-1 und Taste 1-2 gehen an Lötpunkte 3+4. Sollte die Taste nicht betätigt werden, ggf. die Anschlüsse vertauschen.

Freisprechen

Zum völligen Freisprechen, also zB zur Montage des Mobilteils in einem Gehäuse in der Garage, sind nun noch kleinere Umbaumaßnahmen erforderlich. Der Lautsprecher für Freisprechen/Klingelton wird entfernt. An dessen Stelle kommt eine 3,5mm Klinkenbuchse.
Ebenso entfernt man die Mikrofonkapsel.
Ursprünglich wollte ich diese einfach über ein 1-2m langes Kabel wieder mit den entsprechenden Lötpunkten verbinden, allerdings war dann so gut wie nichts mehr zu hören. Ich habe daher beschlossen, dass das Signal der Elektretkapsel zunächst mit einem Mikrofonvorverstärker (MVV) etwas aufgeblasen werden soll. Ich habe mir dafür ein 3.- EUR Modul aus der Bucht besorgt, das mit einem NE5532P Operationsverstäker aufgebaut ist. Dieses bietet eine Verstärkung/Gain von 5.
Für das Geld lohnt der Selbstbau eigentlich schon nicht mehr 😉

Link: http://www.ebay.de/itm/371779248097

An den MVV kann man die Elektretkapsel nicht so ohne weiteres direkt anschließen, da Elektretkapseln mit einer Bias-Spannung versorgt werden müssen. Prinzipiell sieht die passende Anschaltung aber ganz einfach aus, hier ein Beispiel:

Quelle: https://www.mikrocontroller.net/topic/268081#2797550

Für P1 habe ich einen Festwiderstand von 2.2kOhm verwendet, zusammen mit der Versorgungsspanung von 4V (NICHT mit 9V wie in dem Beispiel) hat sich eine Bias-Spannung von ca. 1.5V an der Kapsel eingestellt. Als C1 habe ich einen Elko von 10µF verwendet, Anode zur Kapsel. Die Kathode des Kondensators ist zusammen mit Masse der Ausgang, der an den Eingang des MVV angeschlossen wird.
Den Ausgang des MVV (der übrigens von 12-35V DC alles frisst *g*) lötet man nun an Stelle der ursprünglichen Mikrofonkapsel an. Nach belieben kann man dafür dann auch wieder Klinkenstecker setzen, um Modular zu bleiben.
Bei NF Verkabelung immer an geschirmte Kabel denken!

Stand (vom 09.01.17)

Zeit, den vorläufigen Stand festzuhalten:
– Telefon nimmt Rufe automatisch an
– Freisprechlautsprecher über 3,5mm Klinkenbuchse zunächst mal an herkömmliche PC Aktivlautsprecher angeschlossen. Der Klang ist glasklar
– Mikrofonkapsel über MVV an Stelle der Elektretkapsel angeschlossen. Auch in 4-5m Entfernung sehr gute Verständigung möglich, leises Rauschen.

To Do

Nächste Schritte:
– Test einer wesentlich empfindlicheren Elektretkapsel. Ggf. ziehe ich mir damit aber nur das Rauschen hoch.
– Ausschlachten von alten Aktivlautsprechern. Verstärkung, Stromversorgung etc.
– Einbau aller Teile in Gehäuse

Jeder weiss es und fast keiner tut etwas dagegen: Neufahrzeuge sind heutzutage nur äußerst mangelhaft gegen Rost geschützt. Verzinkt wird bereits seit vielen Jahren nicht mehr und auch herkömmlicher Unterboden- und Hohlraumschutz ist Mangelware.
Daher sollte mein neuer Toyota Hilux mit dem bekannten „Mike Sander Korrosionsschutzfett“ eine komplette Behandelung erfahren.
Für meinen PLZ Bereich sind einige Verarbeitungsstationen aufgeführt. Nachdem ich die nächstliegenden per eMail angefragt und einige Details besprochen hatte, habe ich mich für die Durchführung durch die Firma GREYMARKETS in Neustadt a.d. Weinstraße entschieden. Der eMail Kontakt war sehr freundlich, offen und kam sehr kompetent rüber.
Flugs wurde also ein Termin ausgemacht und dank des sehr milden Wetters – für die Verarbeitung des erhitzten Fettes sind mindestens 10°C Außentemperatur erforderlich – hat es zeitnah geklappt.
Die Werkstatt/Halle der Firma liegt in Hassloch, einem Nachbarort von Neustadt. Dort angekommen stellt sie sich als sehr ordentlich, aufgeräumt und beheizt dar. Ein äußerst guter erster Eindruck. Herr Himpel, der Firmeninhaber, hat den Wagen dann auf die Hebebühne genommen und wir haben Details zur Konservierung besprochen. Im Anschluss hat Herr Himpel mich noch zum Bahnhof nach Neustadt gefahren und mich dort zum Abholtermin auch wieder abgeholt. Sehr freundlich!

Die veranschlagten Kosten wurden mit „ca. 875 EUR“ angegeben, da ggf. zu Bruch gehende Plastikclipse ersetzt und berechnet werden müssten. Das war von meiner Seite OK.
Der Zeitplan wurde von Herrn Himpel wie besprochen eingehalten und ich konnte den Wagen genau 1 Woche später Abends abholen. Da es schon dunkel war und der Wagen vor der Halle stand, hat sich eine Inspektion durch mich erübrigt und ich habe das auf nächsten Tag verschoben. Letzten Endes wurden mir dann 915 EUR berechnet, Clipse für 40 EUR sollten bei der Demontage von Verkleidungen zu Bruch gegangen sein.

Als ich am nächsten Tag in das Fahrzeug einsteigen wollte und ausnahmsweise die Fahrertür so weit wie es geht geöffnet habe, was ich sonst eigentlich nie tue, hörte ich schon ein „Knack – Knack“. Genauere Betrachtung zeigte: Im Bereich der A-Säule auf beiden Seiten wurden wesentlich zu lange Clipse verbaut, sodass die Türen auf Fahrer- und Beifahrerseite an den Clipsen klemmten und diese knackende Geräusch verursachten. Eine Anfrage bei Herrn Himpel ergab die freundliche Antwort, dass die Clipse einfach gekürzt werden könnten. Da ich jedoch nichts beschädigen wollte und den Wagen ohnehin wegen eines anderen Problems nochmal auf eine Hebebühne stellen musste, habe ich mir noch für den Abend toyotakundige Hilfe gesucht und wir konnten den Wagen auf der Hebebühne begutachten.

Das war das Ergebnis:
– Die Clipse im Türbereich waren nicht die Originalen sondern völlig falsch
– Im vorderen Unterfahrschutz aus Kunststoff fehlte ein Clips
– Im linken Radlauf war ein Clips defekt und erfüllte gar keine Funktion mehr
– Am vorderen Stoßfänger fehlten zwei Schrauben. Die Schraubenlöcher waren mit Aufklebern beschriftet („10er“), jedoch an genau derselben Stelle auf beiden Seiten fehlten die entsprechenden Schrauben
– Ein Querträger unter dem Auto war komplett unbehandelt
– An diversen anderen Stellen mangelte es ebenso an Konservierung

Herrn Himpel habe ich um Stellungnahme und einen Lösungsvorschlag gebeten, was er auch prompt getan hat.
Clipse möge ich mir bitte besorgen und mit Rechnung an einem noch zu vereinbarenden Termin bei ihm erscheinen, er würde diese Clipse dann einbauen. An fehlende Schrauben könne er sich nicht erinnern, dies wäre ihm sicher aufgefallen.
Nun ja, wenn einem bei der Endkontrolle nicht mal auffällt, dass noch die Beschriftungen auf dem Fahrzeug kleben, dann werden einem auch fehlende Schrauben und Clipse nicht auffallen, denke ich.
Ich habe Herrn Himpel dann gebeten, die Clipse bitte selbst zu besorgen, denn sonst müsste ich ihm neben der erneuten Fahrt nach Hassloch (hin und zurück >100km) auch noch die Fahrten zum Toyotahändler berechnen. Wer sich an dieser Stelle wundert, wieso ich etwas berechnen möchte: §635 (2) BGB ist hier einschlägig. Da ich nebenberuflich noch als Freiberufler tätig bin, bin ich mit diesem Thema hinreichend vertraut 😉
Diese Rückmeldung verband ich mit der Bitte, sich bis 1.12.16 mit einem Terminvorschlag bei mir zu melden.

Sobald ich eine Rückmeldung erhalte, wird dieser Beitrag aktualisiert.

Update 28.11.16: Als Termin zur Nachbesserung wurde der 10.12.16 vereinbart.

Fazit bisher:
Hatte ich bis zur Abholung einen sehr guten Eindruck, so wurde dieser durch die von mir festgestellten Mängel etwas getrübt. Je nachdem wie die Nachbesserung nun abläuft, kann hier der Karren nochmal aus dem Dreck gezogen werden. Insgesamt hätte ich mir eine sorgfältigere (bzw. überhaupt eine) Endkontrolle gewünscht und vor allem die passenden Originalclipse, denn nicht zuletzt wurden mir für einige Plastikteile 40 EUR berechnet.

Die unbehandelten Stellen werde ich demnächst mal mit FluidFilm AS-R nachbehandeln und dies bei jeder Inspektion erneuern. Beide Produkte sind miteinander verträglich und man hat dann auch gleich einen schönen Vergleich.

Update 12.10.16: Der Nachbesserungstermin hat am 10.12.16 stattgefunden. Der Termin verlief zunächst sehr unerfreulich. Direkt zum Eingang des Gesprächs wurde ich gefragt, ob ich alle Clipse bekommen hätte. Verwundert verwies ich auf meine Nachricht mit der Bitte, dass er sie doch besorgen solle. Antwort: „Wenn ich Ihnen sage, dass Sie die besorgen sollen dann ist das für mich erledigt.“ Sämtlicher folgender Schriftverkehr hat ihn überhaupt nicht interessiert. Ich war dann damit einverstanden, dass er die Clipse entsprechend kürzt, nachdem ich mich davon überzeugt habe, dass auch die falschen Clipse gut halten. Das Clipse Problem ist nunmehr zufriedenstellend gelöst. Die Schrauben vorne fehlen nach wie vor, die besorge und berechne ich dann entsprechend.

Anschließend wurde der Wagen von unten begutachtet. Die komplett fehlende Behandlung des Querträgers und anderer Stellen konnte er sich überhaupt nicht erklären. Diese wurden dann in den folgenden ca. 60min großzügig (er hat den Druckbecher von rund 1l im Verlauf dann mehrmals nachgefüllt) nachbehandelt. Dazu gehörten alle Stellen, die mir unbehandelt erschienen.

Die Nacharbeit verlief zufriedenstellend, das Verhalten in Bezug auf Kommunikation war für mich unbefriedigend. Es geht einfach nicht, dass man alle weitere Kommunkation des Kunden ignoriert.
Die Schrauben werde ich zeitnah besorgen und dann eine Abschlussrechnung an Herrn Himpel senden. Ich bin schon jetzt gespannt, ob diese beglichen werden wird.

Update 21.12.16:
Es gibt eine überraschende Wendung in der Sache. Offenbar als Reaktion auf die Einforderung der mir zustehenden Entschädigung durch die erforderliche Nachbesserung, hat Herr Himpel nunmehr eine Rechnung über rd. 180.- EUR gesendet. Er hätte nochmals auf meinen besonderen Wunsch bereits behandelte Stellen nachbehandelt und dafür gäbe es auch Zeugen.
Ich bin von diesem Geschäftsgebahren zutiefst erschüttert. Zum Glück gibt es Fotos von seinem Pfusch vor der Nacharbeit. 

Da es mir den Ärger nicht wert ist, werde ich den Vorschlag machen, dass er seine Rechnung verwirft, ich meine und wir es unter „Lehrgeld“ abhaken. Sollte er nicht darauf eingehen, werde ich seiner Rechnung vollumfänglich widersprechen und sehen, wie es weitergeht.

Unterm Strich kann ich von dieser unseriösen Firma nur abraten!

„Als er an diesem Morgen auf Deck stand, peitschte ihm die Gischt härter als sonst ins Gesicht, zerrte der Wind stärker in seinen Haaren und brannte die Sonne noch unbarmherziger auf seine Haut. Das Klima wurde rauer.“

Ein kurzes Review zu airVPN:

Und was jetzt für unseren Kapitän auf Deck gilt, kann man eigentlich auch 1:1 auf das Internet übertragen. Es wird rauer. Überall wird nur noch geschnüffelt, überwacht, ausgewertet, spioniert und abgemahnt, wobei letzteres eine rein deutsche Spezialität zu sein scheint.
Die meisten Leute werden sich daher auch sicher schon mit dem Thema VPN beschäftigt haben.
tl;dr a.k.a. kurz zusammengefasst: Ein VPN ist ein privates Netz über ein öffentliches Netz, das (im Idealfall) sämtlichen Verkehr privat durch das öffentliche Netz tunnelt und über den definierten Ausgangspunkt den Tunnel verlässt.

Was bringt uns das jetzt in Bezug auf die o.g. Probleme und die raue See?
-Der Tunnel (bzw. die Strecke Eingang<->Ausgang) ist verschlüsselt, mitlesen (zB durch den Provider) somit erschwert bzw. fast unmöglich
-Es tritt nur die IP-Adresse des Tunnelausgangs (Exit, Exitnode) in Erscheinung, die Ursprungsadresse bleibt verborgen

Besucht man unverschlüsselte Webseiten (http:// anstatt https:// ) dann kann ab dem Tunnelausgang natürlich wieder „mitgelesen“ werden. Insofern könnte man, je nachdem, welche Dienste man wie nutzt (private eMails checken, sonstwo einloggen, …) auch wieder identifziert werden.

Nun aber genug geschwafelt. VPN Dienste gibt es ja wie Sand am Meer (irgendwie komme ich immer wieder auf’s Thema Wasser zurück), was veranlasst mich jetzt, etwas zu AirVPN zu schreiben? Meistens äußern sich die Leute ja nur, wenn irgendwas nicht zu ihrer Zufriedenheit ausfällt, wenn was nicht funktioniert, dann wird auf den Putz gehauen. Ist alles OK, dann hört man eher wenig davon.
Ich habe vor ca. einem Jahr einen zuverlässigen und vor allem schnellen(!) Anbieter gesucht und bin dabei mehr oder weniger Zufällig auf airVPN gestoßen. (Da gab es mal eine kleine Übersicht bei Torrentfreak, glaube ich.)

Wieso habe ich mich letzten Endes für einen Zugang bei AirVPN entschieden?
-Breite OS Unterstützung (Linux, Windows, Android, ddWRT, Tor, pfSense, you-name-it)
-Zugang über eigenen Client oder direkt mit openVPN möglich
-Keinerlei(!) Speicherung von identifzierenden Daten (da muss man sich ja immer auf Aussagen des Betreibers verlassen, bis jetzt liest man jedoch nichts negatives)
-sehr gute Server Verfügbarkeit und Anbindung (=schnell)
-Freie Auswahl der Exitserver in Bezug auf Land/Kontinent
-Portweiterleitungen (Forwarding) möglich (20x)
-Mehrfachlogins erlaubt (3x)
-preislich attraktiv (Stand 10/2016: bei Jahresabschluss 4,50 EUR / Monat)

Wie kompliziert ist die Inbetriebnahme von airVPN?
Hat man einen Account gekauft, dann muss man sich entscheiden, ob man den Client des Betreibers verwenden will, oder ggf. openVPN auf dem Gateway/Router einsetzt. Ersteres hat den Vorteil, dass man nur den Client installieren muss und mit wenigen Klicks loslegen kann. Dafür ist dann nur dieser eine Rechner für den Tunnel „bereit“. Installiert und nutzt man openVPN auf seinem Gateway/Router, kann man sein ganzes eigenes Netz (Wlan, etc) über den VPN Tunnel laufen lassen. Der Nachteil hier ist die aufwändigere Konfiguration.

Über die „Enter“ Seite gelangt man zur Übersicht, mit welchen Betriebssystemen oder Zugangsmöglichkeiten man den Dienst nutzen kann:

auswahl_006

 

Die jeweiligen Buttons führen zum Clientdownload oder zu Anleitungen. Für die Nutzer von openVPN gibt es im Kundenbereich einen Generator, um sich die gefälligste Konfiguration für openVPN komplett mit 4 Klicks zu generieren. Diese muss dann nur noch eingespielt und openVPN aktiviert werden:

auswahl_005

Wer über einen sehr schnellen Internetzugang (>32Mbit) verfügt, der sollte allerdings noch die Buffer entsprechend anpassen. In der jeweiligen Konfiguration sind  vor den Zertifikaten diese Optionen hinzuzufügen:

txqueuelen 1000
sndbuf 524288
rcvbuf 524288

Mit meinem 100MBit Kabelanschluss habe ich durch den Tunnel einen Durchsatz von >90Mbit:

auswahl_003

Wichtige Features von airVPN?
-Ein essentielles Feature von airVPN ist die Unterstützung von Portforwarding. Jedem Kunden ist es gestattet, bis zu 20 Weiterleitungen einzutragen. Dazu gibt es im Kundenbereich eine simple Managementfunktion. Es liegt in der Natur der Sache, dass nur Ports >1024 dafür benutzt werden können. Möchte man also einen Rechner über den Tunnel per SSH erreichen können, so kann zB der Port 7022 auf dem Exitserver mit Localport 22 dafür konfiguriert werden. Sämtlicher Verkehr zum internen Rechner läuft dann über 7022 und endet auf port 22 auf dem lokalen Rechner.
-Ein weiteres, besonderes Merkmal ist es, dass bis zu 3 Mehrfachlogins mit jedem Account gestattet sind! So lassen sich zum Beispiel zwei Standorte mit demselben Account nutzen. Das spart Kosten.
-Als kleines Goodie gibt es noch die von airVPN betriebene Seite https://ipleak.net.

Wo gibt es bei airVPN Probleme?
Nichts ist so schön, dass es nicht hie und da mal irgendwo hakt. Da ich den Client nicht benutze, kann ich dazu keine Stellung nehmen. Mit der openVPN Lösung hakt es aber ab und zu an der Last auf dem jeweiligen Exitserver. Anstatt auf >90Mbit zukommen erreicht man in Spitzenzeiten manchmal nur weniger. Selten ist der Exitserver auch „verschwunden“ und ich merke das erst, wenn ich auf der airVPN Seite nach dem Status schaue.

Klappt alles?
Ob alles geklappt hat, kann man sich auf einen Blick auf https://ipleak.net anschauen. Diese Seite kommt als kleines Goodie von den Betreibern von airVPN und stellt auf einen Blick dar:
-welche IP man nach außen hat
-ob man von einer airVPN oder ggf. TOR Exitnode kommt
-ob es DNS oder WebRTC Leaks gibt
-ein ganz besonders Feature ist die Torrentfunktion. Über eine Schaltfläche kann man hier einen eindeutigen Magnetlink erzeugen, den man in seinem Torrentclient hinzufügt. Darüber kann man dann Torrentleaks identifzieren.

auswahl_007

Ich benutze diesen Dienst nun seit ca. einem Jahr und bin bisher sehr zufrieden. Fragen könnt ihr in den Kommentaren Posten.

 

Hinweis: Alle Links zu airVPN sind mit meiner Referal ID versehen. Wenn ihr über diesen Link einen Kauf tätigt, erhalte ich eine anteilige Gutschrift. Es wäre schön, wenn ihr die ID nicht herauslöscht. Danke.

Ab und zu mache ich mal ein paar Experimente in der Küche. Jüngst wollte ich mich mal an das Thema Sauerteig herantasten, aber habe schnell festgestellt, dass das gar nicht so einfach ist. Sauerteig „herzustellen“ ist kompliziert, denn der Teig bzw. die Baktierien darin, müssen für definierte Zeiten bei bestimmten Temperaturen arbeiten können.

Nun bin ich ja nicht gerade darauf aus, den Teig auf die Heizung zu stellen und immer nachzumessen, ob es zu warm/kalt ist. Was liegt also näher, als sich eine Gärkammer zu bauen? Nichts leichter als das, ein paar Sperrholzplatten, dazwischen Styropor als Dämmung und schon ist ein schönes und durchaus preiswertes Kistchen gezimmert.
Bleibt lediglich das Problem der Steuerung. Wie heizen? Wie Temperatur messen? Wie regeln?

Lange Rede kurzer Sinn:

Wie heizen?
Dazu nutze ich ein keramisches PTC Heizelement, 12V/150W (in der Bucht <10 EUR). Diese Elemente werden verdammt heiss und sind in der Regel nicht mit einer Temperaturregelung gegen Durchbrennen ausgestattet, dürfen also nicht ohne Lüfter zur Kühlung/Wärmeabfuhr betrieben werden.

Wie Temperatur messen?
Wird mittels eines LM35Z erledigt.

Wie regeln?
Das übernimmt ein ATmega 328p, Programmierung kann bequem über die einschlägigen Tools erfolgen. Hier tut es natürlich auch die Arduino IDE.

Was kam dann nach der Umsetzung dabei raus?
Eine in Sperrholz gezimmerte Kiste, die mit 1cm Styropor gedämmt (mit Holzleim auf die Sperrholzplatten geklebt) wurde. Die Stromversorgung erfolgt mit einem 12V/200W Netzteil (in der Bucht <15 EUR, je nach Modell und Typ).
Die Steuerung erfolgt über Microtaster auf der Platine (UP, DOWN, ENTER, RESET), Anzeige über ein LCD1602 mit I2C Controller (spart Leitungen ^^).
Der Gäromat heizt auf voreingestellte Temperartur und hält diese dann für einen Zeitraum X.  Nunmehr ist mein Gäromat jedoch auch in der Lage, komplizierte Programme für Teige zu fahren, zB 3 Stufen Sauerteige & Co. Dabei werden verschiedene Temperaturen und Zeiträume selektiert und automatisch geheizt und gehalten.
Das Programm ist soweit selbsterklärend hoffe ich, ich habe bisher nur einige Beispiele umgesetzt, die für mich ausreichend sind. Aktuell nutze ich ohnehin meistens das Hefeteig Programm für meinen Pizzateig 😀
Die Leistung ist ausreichend, von 20°C Anfangstemperatur ist binnen ca 15min auf 33°C für meinen Hefeteig aufgeheizt.

Was ist zu beachten?
Wer den Gäromaten nachbauen möchte muss beachten, dass die Leiterbahnen an den Leistungsklemmen (HEIZUNG und 12V_POWER) für die 150W zum Heizelement NICHT ausreichend sind! Diese müssen mit kurzen Kabelabschnitten (ich verwende 6mm² Lautsprecherkabel) verstärkt werden, sonst brennen sie direkt durch, wenn die Heizung eingeschaltet wird.
Weiterhin ist das MosFET für Heizung (Q2) mit einem passenden Kühlkörper zu versehen (das MosFET für den Lüfter Q3 kommt ohne Kühlung aus, da könnte man auch ein kleineres nehmen), ich verwende einfaches Alublech mit eingesägten Schlitzen zur Oberflächenvergrößerung. Das wird nur mäßig heiss.
Der Lüfter sollte unter das Heizelement gesetzt werden und die Luft von unten durch blasen. Dazu den Lüfter auf Abstandhalter setzen, sonst ist Essig mit Luftdurchsatz 😉

Download Eagle Schaltplan und Arduino IDE Programm:
Gaeromat.zip

Kabelwust

Man hört allen Orten, dass mit dem Umstieg von XP zu Windows 7 die meisten Capisuite Faxclients für Windows nicht mehr laufen. Zu den bedeutenden Programm muss hier wohl „Lisa Fax“ gezählt werden. Kein Support mehr, nicht lauffähig unter Win 7.
Faxgate ist auch irgendwie nur ein Gebastel, mit Cups Druckertreiber und SSH Callback usw.

Nun will sich ja nun auch nicht jeder auch gleich eine VM installieren um die alten Faxclients laufen zu lassen.
Muss man ja auch nicht. Es geht doch ganz einfach!
Ganz simpel irgendwo ein Verzeichnis angelegt, dieses per Cronjob überwachen lassen und alle PDFs die dort gespeichert werden, werden als Fax in die Faxq eingereiht. Fertig.

#!/bin/bash

#pidfile
PID=/var/lock/sendfax.pid

#faxuser aus /etc/capisuite/fax.conf
users="user1 user2 user3"

#basedir für ausgehende faxe, ohne / am ende
faxbase=/some/dir/fax

#läuft das skript schon? dann ende.
if [[ -e $PID ]]
then
        exit
fi

for user in $users
do
    #alle pdf oder PDF im user dir finden
        faxes=$(find $faxbase/$user -maxdepth 1 -iname *.pdf)

    #was gefunden?
        if [[ $faxes != "" ]]
        then

                touch $PID
                echo "Found FAX for user $user, adding to faxq..."
                #max 20 faxe pro aufruf bearbeiten
                faxnum=1
                for fax in $faxes
        do
            #zielnummer=datei basename
                        target=$(basename $fax .pdf)
            
            #sonderzeichen entfernen
                        target=${target//[!0-9]/}
            
            #fax in die faxq einreihen
                        capisuitefax -q -u $user -d $target $fax

            #eingereihte faxe mit zeitstempel versehen und nach gesendet verschieben
                        mv $fax "$faxbase/$user/gesendet/$target-$(date +%Y%m%d-%H%M).pdf"

            #zähler hochzählen
                        faxnum=$(($faxnum+1))
                        if [[ $faxnum -ge 20 ]]
            then
                                exit 1
                        fi
                done
        
        #pid löschen
                rm $PID
        fi

done
exit 0

[Update 5/6/15 16:30 Uhr:
One of the closed tickets at the Func support was re-opened and a comment added! Check it out below!]

In the light of current events I have to issue a warning to all those people, who think about buying the Func KB-460 keyboard. This keyboard seems not to be an USB HID compliant keyboard!
I bought it because of the technical specification and the retro looks and tried it on several PCs, it only seems to be working OK as soon as the windows drivers are loaded.

You can NOT enter any BIOS/pre-boot passwords (random keypresses are detected etc) and my tests with Linux where also negative. It seems as if it is good hardware with a very crappy firmware. Contacting the manufacturer support was also very negative:

Support info (quotes!):

„[…] but we designed the keyboard with N-KRO (N-KRO means the keyboard can register any number of simultaneous key presses, while regular USB keyboards have a max of 6-KRO, or 6 simultaneous keys.“

[comment: for those people with more than 10 fingers or who like to slam the head on the keyboard while trying to get it to work]

„Our KB-460 achieves this by registering many keyboards connected to the computer (you can only see one as they are registered as a “Composite Device”, or a “device with more than one function”) and the BIOS is unable to make sense of the input coming from the keyboard.“

Several cheaper n-kro keyboards offer the possibility to disable this crap. Here is what the 90 EUR / $100 Func keyboard can do:
„I am sorry but Func KB-460 does not have that kind of function. You cant disable n-kro.“

Yes. Nothing.
[Update]
And here comes the surprise. After publishing this article on 5/6/15 around 2pm, 2h later I received an info from the Func support into one of my „resolved“ tickets:
„Seems like the KB-460 has an undocumented function.
Press FN+N and it will disable/enable Nkro.
This function should not be there. But it is.“
It shows, that using FN+N to disable n-kro seems to solve this problem.My BIOS now shows only 1 connected keyboard.
Give it a try!

If somebody is looking for the alternative Firmware for the Linksys WAP54g accesspoint…

Here it is, HyperWAP 1.0c based on the original 3.04 Firmware

DOWNLOAD

Es sollte sich ja inzwischen bis zur letzten Reihe rumgesprochen haben, unter welchen Umständen und mit welchen Nebenwirkungen (Umwelt und Bevölkerung) die Produkte der Ölpalme (Palmfett, Palmöl, etc) hergestellt werden. Auch die zertifizierten Varianten sind mehr Schein als Sein. Daher meide ich dies wo es mir nur möglich ist. Leider wird einem das nicht immer leicht gemacht, denn oft steht nur nebulös etwas von „pflanzlichen Fetten“ in der Zutatenliste.

Mehr und mehr gehe ich daher dazu über, bei den Herstellern einfach mal nachzufragen. Was steckt drin? Welcher Herkunft und Art sind die pflanzlichen Fette bzw. Öle in dem Produkt? Ebenso fällt mir auf, dass oft plötzlich Palmfett etc in den Zutaten auftaucht, das vorher so nicht „drin“ oder angegeben war. Auch hier frage ich nach, wieso, seit wann und ob das sein muss.
Nach und nach werde ich diesen Beitrag dann immer mal ergänzen, wenn ich neue Informationen erhalte.

-Lidl Spaghetti mit Tomatensoße. Marke „Combino“
Auskunft der Fa. BEMPFLINGER Lebensmittel GmbH aus Altdorf:
„[…]In unserem Combino Spaghetti Gericht mit Tomatensauce, ist das enthaltene pflanzliche Fett, auf Basis von Palmfett.“

Soeben erhalte ich noch eine interessante eMail von Nestlé („Maggi“):
„[…]Ab dem 13.Dezember 2014 ist die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) in Kraft getreten. Sie regelt die Kennzeichnung von Lebensmitteln.
Mit dieser neuen Verordnung ist unter anderem die Kennzeichnung der botanischen Herkunft von Ölen und Fetten in der Zutatenliste vorgeschrieben. Palmöl war und ist in bestimmten MAGGI Produkten enthalten.“

Womit auch erklärt wäre, wieso plötzlich auf vielen Verpackungen Palmfett/-öl auftaucht.  Wenn dem so wäre, wieso gibt es dann noch Firmen (s.o.) die dies nicht angeben? 😉

Wer etwas stromparendes für einen Heimserver sucht, der sollte sich mal das Supermicro X10SBA anschauen.
Das Board ist passiv gekühlt und läuft mit der Intel Celeron J1900 CPU, hat also genug Leistung um ohne Probleme die beiden(!) Gbit LAN Ports oder auch die mSATA SSD zu „füttern“.

Ich habe das Board heute mit 2x 2GB DDR3L (wichtig, das Board läuft nur mit L Riegeln, also 1.35V), einer 64GB ADATA mSATA SSD und einer 3.5″ Festplatte in Betrieb genommen. Installiert ist natürlich Linux :).
Als Stromversorgung dient mir eine alte Pico-PSU80 mit ErP Netzteil.
Das Beste zum Schluss:

Im Idlemode, wenn die 3.5″ Platte schläft, hat der _gesamte_ Server einen Stromverbrauch von unter 14W. Wenn die 3.5″ Platte läuft und Daten liefert, dann liegt er bei unter 18W.