Wie im letzten Artikel erwähnt: Der Innenausbau nervt gewaltig. Nichts desto trotz habe ich die letzten Tage ordentlich ran geklotzt und was soll ich sagen: Bis auf die Tür und den kleine Streifen über der Tür ist der Innenausbau fertig! Und ich musste wirklich jedes einzelne Brett abmessen und zusägen. Stöhn! Aber es hat sich gelohnt. Sieht schön aus, und mit den Abschlussleisten an Fußboden und Decke wird es perfekt.

Nachdem innen soweit das Gröbste erledigt war, musste ich mir Gedanken über Ort und Art des Ofens machen. Da ich noch einen alten Werkstattofen rumstehen hatte, war zumindest das Gerät an sich schon gefunden. Eigentlich sollte er am Eingang links plaziert werden. Das habe ich jedoch gestrichen und ihn rechts hinter die Tür bugsiert, denn er steht aufgrund des Ofenrohranschlusses etwas in den Innenraum hinein, und somit wäre der Eingang doch relativ schmal geworden. Etwas Gehirnschmalz kostete mich auf die Technik des Ofenrohr-durch-die-Wand bringens. Unklug erschien es mir, das 120er Rohr einfach durch die Wand zu führen. Das Rohr kann mitunter – je nach Heizart – extrem heiss werden. Da wäre mir unter Garantie die Wand, die Dämmung und der ganze Wagen abgefackelt 🙂

Also gehe ich auf Nummer sicher und mache es ganz anders:
200mm Schamottrohr (damit werden Kamine gemauert) besorgt, davon 150mm abgesägt. Dann in die Wand ein 200mm Loch gesägt, dort kommt das Schamottrohr hinein. Durch dieses Rohr wird dann ein 25cm Stück des 120er Ofenrohrs geführt und der Zwischenraum mit feuerfester Steinwolle gedämmt. Sollte eine 1a Wanddurchführung ergeben 🙂 Über das 25cm Rohr kommen dann noch je eine Rosette die bis über den Schamottstein reicht. Das gibt einen sauberen Abschluss.

Ich verwende übrigens nur feueraluminierte (FAL) Ofenrohre. Sieht einfach besser aus als so ein verrostetes schwarzes Rohr.

Und fast geschafft!